Der Zeichner ist gleichzeitig ein Techniker und ein Projektmann. Seine Arbeit
erfolgt zwischen dem Konzipieren und der Fertigung des Produkts. Ausgehend von
einem allgemeinen Gestaltungsprojekt von mechanischen oder Maschinenteilen macht
der mechanische Zeichner die Zeichnungen von allen entworfenen Teilen, und dies
meistens computergestützt. Er kann auch damit beauftragt werden, auf schon
vorhandenen Teilen zu arbeiten, um sie zu ändern oder zu digitalisieren.
Er hat auch die Stücklisten der Gruppen und Untergruppen aufzustellen. Über ihm
kann ein Entwurfskonstrukteur stehen, der für das Projekt verantwortlich ist.
Doch der Beruf entwickelt sich weiter, und der Zeichner hat immer mehr direkten
Kontakt mit dem Kunden.
Der Zeichner hat einen « Mathe-Sinn ». Er hat einen Sinn für räumliches Sehen,
ist fähig in Team zu arbeiten, und lässt sich von Schwierigkeiten (technische,
menschliche...) in seiner Arbeit nicht stören.
Er hat zwangsläufig sehr gute Kenntnisse des Informatikumfelds. Er beherrscht
eine oder mehrere CAD-Softwares (CAD/CAM) : CATIA / AUTOCAD /PROENGINEER.
Der mechanische Zeichner hat eine vielseitige gleichzeitig technische,
wissenschaftliche und menschliche Ausbildung erhalten, so dass er in der Lage
ist, unterschiedliche Probleme zu verstehen, und sich seinem Umfeld anzupassen.
Grösstenteils seiner Arbeit erfolgt teammässig in Zusammenarbeit mit anderen
Bereichen des Berufes.
Mechanische Zeichner werden in mehreren Tätigkeitsbereichen angeworben :
Automobil- und Schiffsbau, Luft- und Raumfahrtkonstruktion, Industrie.
Er kann direkt von einem Hersteller, einer Fabrik oder einem Ingenieurbüro
angestellt werden.
Der Zeichner kann nach einigen Jahren Gruppenleiter werden. Die besten können sogar Projektleiter werden.
Dieter, 26 Jahre, ist mechanischer Zeichner in einem Ingenieurbüro. Er erzählt uns von seinem Beruf, von seine Freuden und seinen Wünschen.